humor ist heilsam.

„Humor ist eine Möglichkeit, deine Gesundheit zu erhalten. Ohne Lachen wäre dieser Planet nicht auszuhalten“ STEVE ALLEN

 

Über die Wirkungsweisen von Humor in der Gesundheit & Pflege gibt es heutzutage nicht nur weltweite Forschungen, sondern auch eine Internationale Gesellschaft für Humorstudien. Ein Vorreiter ist Patch Adams; er entdeckte bereits 1971 dass Patienten schneller genesen, wenn sie öfters lachen.

 

Die älteste Volksweisheit also stimmt: LACHEN IST DIE BESTE MEDIZIN. Wer lacht, lebt länger – und vor allem gesünder.

 

schöööööööner rosenduft, wilhelm-maybach-stift
schöööööööner rosenduft, wilhelm-maybach-stift

lachen wirkt.

  • Humor und Komik, Poesie und Spiel fördern sowohl     physische als auch psychische Gesundheitsprozesse
  • Humor kann helfen das seelische Gleichgewicht zu stabilisieren bzw. wiederherzustellen
  • Lachen erhöht die Atemfrequenz, stärkt das Herz und stimmuliert das Immunsystem
  • Humor schafft Distanz zu Angst und Leid
  • Humor wirkt entspannend
  • Lachen ist ansteckend

die wissenschaft vom humor.

Universität Zürich

„Unsere Studie konnte jetzt zeigen, dass die negativen Affekte an den Clowntagen weniger stark zunahmen als an den Kontrolltagen ohne Clownbesuche. ...Unsere Studie hat erstmal gezeigt, dass Clownauftritte in Heimen bei Menschen mit Demenz Freude auslösen und sich positiv auf ihr Verhalten auswirken, also zur Lebensqualität beitragen. Vielleicht regt diese Erkenntnis Verantwortliche von Heimen dazu an, Humor als Therapeutische Massnahme ins Auge zu fassen angesichts einer fortschreitenden Erkrankung, für die es keine Heilung gibt.“ 1

 

Eckart von Hirschhausen Stiftung - Humor Hilft Heilen

„… die Erfahrungen mit den Klinik-Clowns zeigen, dass junge und alte Patienten motiviert werden, zuversichtlicher und gelöster mit ihrer Krankheit umzugehen… Humor hilft wirklich heilen, weil er hierarchieübergreifend Nähe, Gemeinsamkeit und Augenhöhe stiftet, Leid lindert, das Selbstbewusstsein stärkt und alle Beteiligten dabei unterstützt, eine andere Perspektive auf das Leben zu gewinnen.“ 2

 

University of New South Wales

„... Die SMILE Studie stellte eine Verringerung um 20 % der Agitation (Aufgewühltsein) durch die Anwendung von Humor-Therapie fest, eine Verbesserung, welche vergleichbar ist unter der Verwendung von Anti-psychotischen Medikamenten. ... Humortherapie zeigte positive Effekte auf bei Depressionen, Verhaltensstörungen und subjektiv empfundene Lebensqualität bei Demenz, Effekte die durch medizinische Behandlungen nicht eintreten. ... SMILE zeigte auch auf, dass die Vorteile der positiven Interaktion für die Bewohner zunahm. Wenn unsere Ergebnisse repliziert werden, sollte die systematische Einführung von Humortherapie als psychosoziale Intervention in Betracht gezogen werden, um das Niveau der Agitation in Pflegeheimen zu reduzieren.“ 3

 

Evangelische Hochschule Ludwigsburg

„… Der Clown vermittelt, dass Scheitern, dass Krisen in Ordnung sind. Er nimmt sie leicht, indem er sich seines Humors bedient. Damit kann er Hoffnung machen und Scham abbauen. Er hat generell einen positiven Umgang mit der Unvollkommenheit, einer überaus menschlichen Eigenschaft. Damit schafft er Leichtigkeit. Clownarbeit wäre demnach eine hervorragende Ergänzung zur sozialen Betreuung im Pflegeheim.“ 4

 

1  Beat Leuenberger: fahnden nach dem Duchenne-Lächeln,

In: Fachzeitschrift Curaviva, Juli/August 2013,  S. 39

 

2  Aus: Studie „Heilsame Stimmung im Krankenhaus“, durchgeführt 2013 vom Rheingold Institut im Auftrag von Eckart von Hischhausen Stiftung 

 

3  SMILE ist die erste gründliche Studie über Humor Therapie weltweit. SMILE bietet ein neues Humor Therapie Modell, welches die Zusammenarbeit zwischen geschultem Personal und professionellen Visiten Clowns vorsieht.

aus: SMILE, the Sidney Multisite Intervention of LaughterBosses and ElderClowns study: cluster randomized trial of humor therapy in nursing homes. 

Durchgeführt 2009-2011 von UNSW University of New South Wales im Auftrag vom Dementia Collaborative Research Centres

 

4  Lena Schöwe: Clownarbeit als Methode für die soziale Arbeit. Humor bei demenzbetroffenen und sterbenden Menschen“, in: Masterthesis, Evangelische Hochschule Ludwigsburg, 29.05.2013, S. 77.